Asset-Herausgeber

Ein erster Blick auf 2023

Beitrag Alois Wögerbauer I fondsexklusiv.at

Ein erster Blick auf 2023

2022 wird als das Jahr der großen Zinswende einen Fixpunkt in den Börsengeschichtsbüchern erhalten, die Dimension der Zinsanhebungen der Notenbanken und die Kursverluste bei Anleihen sind wahrlich „historisch“. So weit so schmerzvoll. Der Schmerz von heute sind aber die Erträge von morgen.
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Mit Anleihen kehrt eine Asset-Klasse rasant in die Anlageentscheidungen zurück. Das klassische 60/40-Portfolio aus Anleihen/Aktien war totgesagt und ist nunmehr wieder eine logische Option. Wir gehen davon aus, dass der Zinserhöhungsgipfel der US-Notenbank FED im zweiten Quartal 2023 erreicht sein wird, jener der Europäischen Zentralbank wird mit etwas Zeitverzögerung folgen. Renditen von Unternehmensanleihen mit EUROInvestmentgrade-Status im Vier-Prozent-Bereich sind daher von solider Attraktivität, auch wenn vorerst noch für Schwankungen gesorgt sein wird.

​​Wenn man aber mit Renditen von vier Prozent ins Jahr startet, dann wird der Zeitablauf zum Freund, da wieder laufende Erträge generiert werden. Wir kennen das aus den vergangenen Jahren im Nullzinsumfeld nur sehr bedingt. Zudem: Der einseitige Aufwertungstrend des US-Dollars sollte gestoppt sein, da in den USA die Inflationsspitze wohl hinter uns liegt – in Europa wohl noch vor uns. Währungsgewinne bei Dollar-Investments haben gerade 2022 die US-Börse für EURO-Anleger stärker aussehen lassen als sie in Wahrheit war. Für 2023 sollten Sie in Ihrer Kalkulation keine Dollar-Währungsgewinne ansetzen.

Wenn wir im Anleihebereich für 2023 vorerst eine Plateau-Phase, aber noch keine Trendumkehr Richtung sinkender Zinsen und Renditen erwarten, dann gibt es keine trifftigen Argumente im Aktienbereich eine deutliche Bewertungsausdehnung anzusetzen – zumal auch der Bilanzabbau der Notenbanken vorerst noch eher Gegenwind als Rückenwind bringt. Wir gehen in Europa von einer nur milden Rezession aus, auch in den USA sollte sich die Konjunkturschwäche in Grenzen halten. Die Berichtssaison der Unternehmen war zuletzt in Summe solide und in vielen Fällen besser als erwartet oder befürchtet. Die Aktienmärkte bleiben daher wohl vorerst in einem Seitwärtstrend. Für einen nachhaltigen Aufwärtstrend erscheint es noch zu früh. Der geduldige Stratege sieht dies positiv und nutzt dies ohne Eile zum schrittweisen Einstieg.

 

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