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Interview I Fondsjournal Februar 2026

„Aufholprozess sollte anhalten“

Fondsjournal: Die Emerging Markets sind mit viel Rückenwind in das neue Jahr gestartet. Wie beurteilen Sie den Jahresbeginn für den 3 Banken Emerging-Mix? Peter Ganglmair: Der Jahresbeginn war für die Emerging Markets insgesamt sehr erfreulich. Nahezu alle Regionen konnten positive Entwicklungen verzeichnen.
Quelle: Shutterstock

Besonders hervorgetan haben sich jedoch Süd- und Lateinamerika. Länder wie Kolumbien und Peru zählen aktuell zu den stärksten Performern, was vor allem auf ihr hohes Rohstoffexposure zurückzuführen ist. Dort befinden sich einige der weltweit bedeutendsten Förderstätten für Kupfer, Silber sowie Gold und damit Rohstoffe, die sowohl von der globalen Energiewende als auch von geopolitischen Unsicherheiten profitieren. Zusätzlichen Rückenwind liefert das in Reichweite gerückte Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten. Die Aussicht auf verbesserte Handelsbeziehungen und steigende Investitionen hat die Stimmung an den lokalen Aktienmärkten spürbar aufgehellt.

Gab es zuletzt Anpassungen im Portfolio, um auf diese Entwicklungen zu reagieren?
Ganglmair: Ja, wir haben unsere Allokation leicht angepasst und auf die globalen Veränderungen reagiert. So haben wir Latein- und Südamerika etwas erhöht, da sich diese Regionen aufgrund der Rohstoffstoffvorkommen aus unserer Sicht mittelfristig besser entwickeln sollten. Darüber hinaus wurde der Anteil in Osteuropa leicht aufgebaut. Sollte es zu einer Entspannung oder gar einer Lösung des Ukraine-Russland-Konflikts kommen, könnten die dortigen Märkte überdurchschnittlich profitieren.

Wie ist der 3 Banken Emerging-Mix aktuell aufgestellt und welches Konzept steht dahinter?
Ganglmair: Der 3 Banken Emerging-Mix investiert in ausgewählte Regionen und Länder-ETFs aus den klassischen Emerging Markets. Dazu gehören unter anderem Asien, Lateinamerika, Osteuropa sowie Afrika und der Nahe Osten. Mit hohem Abstand größte Region im Fonds ist Asien, mit Schwerpunkten in China, Indien, Taiwan und Südkorea. Gerade dort profitieren viele Unternehmen vom strukturellen Wachstum im Technologie- und KI-Bereich, insbesondere in der Halbleiterindustrie. An zweiter Stelle folgen Lateinamerika, mit Ländern wie Brasilien, Mexiko, Peru und Kolumbien sowie Afrika und der Nahe Osten, etwa mit Engagements in Südafrika, Saudi-Arabien oder Kuwait. Auf Branchenebene ist der Technologiesektor aktuell am stärksten gewichtet, was den dynamischen Entwicklungen rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in Asien geschuldet ist. Ergänzt wird das Portfolio zunehmend durch den Rohstoffsektor, der als strategische Brücke zwischen globalem Wachstum, Infrastrukturinvestitionen und Inflationsschutz fungiert.

 

3 Banken Emerging-Mix

 

Hinweis: Im Rahmen der Anlagepolitik investiert der 3 Banken Emerging-Mix hauptsächlich in Anteile an anderen Investmentfonds.

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