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3 Banken Dividenden-Aktienstrategie

„Wir haben schon lange auf Tabak und Rüstung verzichtet“

3 Banken Dividenden-Aktienstrategie

Unser langjähriges Aktienprodukt 3 Banken Dividenden-Aktienstrategie wurde per 17. Mai auf eine den Nachhaltigkeitskriterien entsprechende Strategie umgestellt. Nach erfolgter Umstellung erhielt der Fonds das Österreichische Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte. Fondsmanager Robert Riefler erläutert die Überlegungen und die überraschend gering nötigen Anpassungen.
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Fondsjournal: Warum war die Weiterentwicklung naheliegend?

Robert Riefler: Die Suche nach Dividenden im Tiefzinsumfeld und die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit in der Geldanlage werden das gesamte Jahrzehnt prägen, insofern macht es Sinn diese beiden Themen zusammenzuführen. Obwohl der Fonds bis dato nicht explizit nachhaltig verwaltet wurde, spielte Nachhaltigkeit immer schon eine Rolle bei Entscheidungen und Überlegungen. Einerseits weil Unternehmen, die sich bewusst dementsprechend ausgerichtet haben, oft bessere Wachstumsmöglichkeiten vorfinden, andererseits, weil man davon ausgehen konnte, dass Unternehmen, die die Rolle der Nachhaltigkeit ignoriert hatten, von Investoren als riskanter eingestuft und mit Bewertungsabschlägen bewertet werden könnten.

 

Was bedeutete dieser Zugang auf Branchenebene?

Riefler: Niederschlag hat dies auf Branchenebene darin gefunden, dass seit Jahren nicht in Rüstungs- oder Tabakwerte investiert wurde. Im Gegenzug wurde der Sektor Gesundheit strukturell hoch gewichtet. Auf Einzeltitelebene führte das dazu, dass Unternehmen vermehrt gewichtet wurden, deren Wachstumsstrategien zwar nicht immer nur von Nachhaltigkeitsthemen abhängig waren, die jedoch innerhalb dieser Themen wachsen könnten. Beispiele hierfür sind Veolia im Versorgungssektor, die einer der wichtigsten Akteure sein werden, wenn Rezyklierbarkeit von Rohstoffen eine größere Rolle spielen sollte, oder Siemens und Schneider Electric in der Industrie sowie Air Liquide als Chemieunternehmen, das maßgeblich am Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur beteiligt sein wird.

 

Was waren konkrete Beispiele zur Vorbereitung der Umstellung?

Riefler: Wir haben im Bereich der Versorger anstatt Iberdrola neu Energias de Portugal (EDP) gewichtet. Bei dieser Neugewichtung waren zwei Gründe ausschlaggebend. Einerseits verzichtet EDP vollständig auf den Einsatz von Atomenergie, andererseits hat der Ausbau der erneuerbaren Energie, insbesondere Windkraft, für dieses Unternehmen einen noch höheren Stellenwert als bei Iberdrola. Mit Stora Enso als nachhaltigen Verpackungs-und Rohstoffproduzenten investieren wir in ein Unternehmen, das im Wachstumsmarkt nachhaltiger Verpackungen zu den zweifellos innovativsten Anbietern zählt.

 

Wie wird sich der Fonds strukturell verändern?

Riefler: Nachhaltigkeit wird über den Best-in-Class Ansatz dargestellt, wobei die Analyse auf Basis einer Partnerschaft mit dem Schweizer Investmenthaus Vontobel umgesetzt wird. Die Ausschlusskriterien nach Branchen und Geschäftszweigen sind klar definiert. Das bedeutet, dass wir in den meisten Branchen auch investierbare Unternehmen finden und sektoral kaum strukturelle Veränderungen getätigt werden mussten –auch, weil der Fonds zuletzt kontinuierlich immer stärker in eine nachhaltige Richtung ausgerichtet wurde. Grundsätzlich kann man sicher davon ausgehen, dass Gesundheit als Thema immer stark besetzt bleiben wird. Gleiches gilt für den Industriesektor, da sich dort viele Unternehmen finden, die technologisch jene Produkte und Lösungen im Energiebereich entwickeln, die aktuell bereits stark nachgefragt werden und deren Wachstumsaussichten nun noch besser werden dürften. Ein prominentes jüngeres Beispiel im Fonds ist hier Trane Technologies, die einer der relevantesten Wettbewerber im Markt für Klimageräte und Wärmepumpen, vor allem in den USA, sind.

 

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