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3 Banken Werte-Fonds - Defensive, Balanced und Growth

"Werte definieren - und in klar ausgewählte Fonds investieren"

3 Banken Werte-Fonds - Defensive, Balanced und Growth

Mit Beginn Dezember wird bei drei unserer bestehenden Fonds, 3 Banken Strategie Dynamik, Klassik und Wachstum, eine Namensänderung verbunden mit einer klaren Profilschärfung durchgeführt. Mag. Stefan Habernig, der Fondsmanager dieser Fonds, erläutert im Interview die Hintergründe und gibt einen Blick in die Details.

Fondsjournal: Hr. Habernig, 3 Banken Werte-Fonds – was steckt dahinter?

Stefan Habernig: Grundsätzlich ist dies Teil unser Gesamtstrategie.
Wir stehen für Mut zur Meinung und auch für eine klare Produktphilosophie. Die Fonds 3 Banken Strategie Dynamik, Klassik und Wachstum gibt es seit über 20 Jahren und werden eben nun einem klaren Relaunch unterzogen, ohne aber das grundsätzliche Risikoprofil zu verändern. Die Fondsreihe hat jetzt den Namen 3 Banken Werte Defensive, Balanced und Growth – mit Aktienquoten von maximal 30 %, maximal 60 % und 100 %.

 

Was sind „Werte“ in diesem Zusammenhang?

Habernig: Werte in diesem Zusammenhang bedeuten für uns, für unsere Anleger und Anlegerinnen einen attraktiven Wertzuwachs ihres Vermögens unter der Berücksichtigung von nachhaltigen, ökologischen und ethischen Werten anzustreben. Oder anders gesagt: Wir schaffen einen einfachen Investitionszugang, für jeden, dem diese Werte wichtig sind. Wir übernehmen die Produkt-Selektion
und Überwachung sowie die Quotenfestlegungen. Und da es sich um klassische Publikumsfonds handelt, gibt es faktisch kein Mindestinvestment, man kann etwa auch über monatliche Teilbeträge
langfristig ansparen.

 

Können Sie uns zur Illustration ein Beispiel nennen?

Habernig: Mit dem Rize Sustainable Future of Food ETF investieren wir zum Beispiel in einen nachhaltigen ETF, dessen Basisindex Unternehmen analysiert und selektiert, die zur Sicherheit und zum Erhalt unseres globalen Ernährungssystems positiv beitragen und die Versorgung der Weltbevölkerung mit gesunden und erschwinglichen Nahrungsmitteln unterstützen. Mitberücksichtigt wird dabei auch die Verringerung von Treibhausgasemissionen und Umweltschäden. Der ETF berücksichtigt dabei die gesamte Wertschöpfungskette, ausgehend von der Gewährleistung nachhaltiger Landwirtschaft über ökologischere Verpackungssysteme bis hin zum Transport. Zu einem nachhaltigen Ernährungssystem gehört selbstverständlich auch die Gewährleistung von fairer Bezahlung der Produzenten und deren Arbeiter. Wichtig sind auch die ökologische Komponente, d.h. die Berücksichtigung einer möglichst geringen Belastung der Umwelt durch die Lebensmittelproduktion, wie auch die Berücksichtigung der Auswirkungen der Endprodukte
auf unsere Gesundheit und Wohlbefinden.

 

Das Thema Klimawandel wird wohl auch im Fokus stehen?

Habernig: Prinzipiell Ja, andere ETFs, die wir in den neuen 3 Banken Werte Fonds im Einsatz haben, investieren in Unternehmen, die positiv zum Pariser Klimaabkommen von 2015, welches die Emissionen bis 2050 auf Net-Zero reduzieren will, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, beitragen. Es gibt viele Unternehmen, deren Lösungen schon jetzt einen wesentlichen Beitrag liefern, um die Emissionen auf kurze, mittlere und lange Sicht eindämmen zu können. Einer dieser Fonds ist der iClima Global Decarbonisation Enablers ETF. Dieser fokussiert sich auf jene Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen C02-Vermeidung in ihrer Unternehmensphilosophie integriert haben. Dies bezieht sich auf Emissionsreduktionen aus Produkten, welche die gleiche oder ähnliche Funktion liefern wie bestehende Produkte. Die Titelselektion für den Index erfolgt über einen Top-Down Ansatz der Industriesegmente, welche die größte Rolle zur Reduktion von intensiven CO2-emittierenden Produkten liefern. Bilanzkriterien, Liquidität und Marktkapitalisierung spielen in der Selektion ebenfalls eine wichtige Rolle. Die besten Unternehmen, die den größten Beitrag zur C02 Vermeidung liefern werden als „Climate Champions“ im Index gelistet, zuletzt insgesamt 151 Firmen.

 

Gibt es weitere Themen?

Habernig: Der BNP Circular Economy etwa setzt sich zum Ziel jene Unternehmen zu identifizieren, die einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft generieren. Die Grundlage des Kreislaufprinzips ist die Erkenntnis, dass wir in einer Welt mit beschränkten Ressourcen leben und nur ein geschlossener Ressourcenkreislauf zur realen Schonung unserer Umwelt und zur Erreichung der Klimaziele führen kann. Mit der Kreislaufwirtschaft soll ein System entstehen, bei dem der Ressourceneinsatz, Emissionen und Energieverschwendung durch eine Reduktion oder ein Schließen von Energie- und Materialkreisläufen verringert wird. Dies kann etwa durch die Verlängerung von Produktlebenszyklen, durch langlebige Konstruktionen, Instandhaltung, Reparaturen etc. erreicht werden.

 

Wie gehen Sie mit den Aktienquoten vor?


Habernig: Bei den Fonds „Defensive“ und „Balanced“ nützen wir die möglichen Bandbreiten je nach unserer Hausmeinung aus. Die Strategie „Growth“ ist mit einer Quote von 90 % bis 100 % faktisch ein reiner Aktienfonds und spricht jene Anleger an, die im Rahmen ihrer individuellen Portfoliosteuerung die Aktienquote für sich selber definieren.

 

Wie gehen Sie im Anleihebereich vor?

Habernig: Die Grundidee ist gleich, hinter Unternehmensanleihen stehen Unternehmen, die neben den klassischen Ausschlusskriterien eben auch die geforderten nachhaltigen Kriterien erfüllen müssen. Zudem nimmt auch das Angebot an sogenannten Green-Bonds, deren Erlöse ausschließlich in umweltfreundliche Projekte fliesen, laufend zu. Bei Staatsanleihe-Investments in den sogenannten Schwellenländern muss man sehr genau hinsehen und auf Themen wie Menschenrechte oder Energiegewinnung achten.

 

"Wir schaffen einen einfachen Investitions-
Zugang, für jeden, dem diese Werte wichtig sind"

Mag. Stefan Habernig,CIIA
Fondsmanger

 

 

3 Banken Werte Balanced

3 Banken Werte Defensive

3 Banken Werte Growth

 

 

 

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