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Jahresausblick 2022

Editorial I Fondsjournal Jänner 2022

Jahresausblick 2022

„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf vorbereitet zu sein“ – so der Grieche Perikles. Gerade die vergangenen beiden Jahre mit ihren intensiven Entwicklungen haben dies in der Geldanlage eindrucksvoll bewiesen. Wohl kaum jemand hätte vor einem Jahr erwartet, dass wir zwölf Monate später immer noch „Corona“ und „Lockdown“ als prägende Themen haben, wir dennoch ein klares Wirt-schaftswachstum sehen, der Mangel an Arbeitskräften und Vorprodukten die zentrale Sorge vieler Bereiche der Wirtschaft ist, die Inflationsrate in den USA bei jenseits 6 % liegt, die Zinsen sich dennoch kaum bewegt haben und die globalen Aktienmärkte ein ausgesprochen gutes Jahr verzeichnen können.
Quellangabe (Shutterstock)

Die Jahre 2020 und 2021 haben die möglichen Wirtschaftszyklen wie ein Zeitraffer auf 24 Monate zusammengedampft. Das bemerkenswerte Fazit aus Sicht der Geldanlage: Wer sich an die Grundregeln wie Investieren und Diversifizieren gehalten hat, wurde belohnt. Kurs zu halten, auch in komplizierteren Phasen, war besser als hektisch Weg, Richtung und Strategie zu ändern. Diese Erfahrung sollte uns auch als Leitmotto im neuen Jahr begleiten.

 

 

 

 

THE BIG PICTURE

Gerade wenn man einen Jahresausblick skizziert, ist es essentiell, das große Gesamtbild nicht aus den Augen zu verlieren, weil sich die großen Trends nicht an Kalenderjahrzyklen halten. Unabhängig von Jahreserwartungen für 2022 erscheinen drei Dinge wichtig:

Erstens: Das Wachstumspotential der Weltwirtschaft dürfte im laufenden Jahrzehnt real bei 3 bis 4 % p.a. liegen. Man kann Wachstum durch externe Effekte aufstauen, aber nicht aufhalten. Digitalisierung, Energiewende und Infrastruktur bleiben die Treiber.

Zweitens: Die Antwort der Politik auf alle Krisen in den vergangenen 20 Jahren war gleich: Geldmengenausweitung, aktive Notenbanken, sinkende Zinsen, steigende Schulden – mit dem Ergebnis von Notenbankbilanzsummen auf Höchstständen;und schmerzvollen Negativzinsen vor allem in der EURO-Zone. Dieses System lässt sich auch in Anbetracht der Schuldensituation der Staaten nicht einfach umkehren. Man kann in kleinen Schritten Richtung Normalisierung gehen, eine echte nachhaltigen Zinswende ist nicht in Sicht. Wir glauben nicht, dass in diesem Jahrzehnt die kurzfristigen EURO-Zinsen jemals wieder über die Inflationsrate steigen werden.

Drittens: Diese negative Realverzinsung stärkt die Logik für Sachwerte, allen voran Aktien, die zudem vom beschriebenen Wachstumspotential der Wirtschaft direkt profitieren können. Anleihen sind ein wichtiger Baustein in der Portfoliokonstruktion, aber nicht klassischer Ertragsbringer. Vor allem gilt es zu bedenken, dass der Inflationsschnitt der kommenden Jahre wohl über den Zahlen des vergangenen Jahrzehnts liegen wird.

Fazit: Investiert bleiben

„Time in the market matters more than timing the market.“ In möglichst langen Zeitperioden investiert zu sein, ist besser als auf jede Markt- und Meldungsentwicklung zu reagieren. Die geringen Aktienmarktschwankungen des Jahres 2021 waren angenehm, sind aber völlig anormal. Normal sind höhere Volatilitäten, die wieder kommen werden. Gehen Sie gelassen damit um, soweit es eben geht.
Mit unseren zehn Leitplanken möchten wir Ihnen Orientierung geben und Sie bei Ihrer individuellen Strategiefindung unterstützen.

 

Leitplanke 1

WIRTSCHAFTSWACHSTUM ÜBER POTENTIAL

Auch 2022 wird ein Jahr des hohen globalen Wirtschaftswachstums sein. Diese zentrale Botschaft steht zu Recht am Beginn unseres Ausblickes, weil sie als übergeordneter Trend ganz besonders wichtig ist, gerade in einer von Tagesaktualitäten geprägten Welt. Die Konsenserwartungen für die Weltwirtschaft liegen bei real etwa 4,5 % und damit über dem langfristigen Potentialwachstum. Natürlich kann Corona einmal mehr das 1. Quartal hemmen, was wohl zu einem verstärkten Aufholprozess im weiteren Jahresverlauf führen würde. Bemerkenswert ist: Die Wachstumserwartungen für die EURO-Zone liegen mit 4,2 % beachtlich hoch und über jenen für die USA (+ 3,8 %, aber höheres Wachstum im Jahr 2021). Und: Der Vorsprung Chinas ist mit erwarteten etwa 5,5 % Konjunkturplus so gering wie seit vielen Jahren nicht. Die Lokomotive macht Pause.

Leitplanke 2

STRATEGIE FED: KLARE KOMMUNIKATION

Geschickte Kommunikation war und ist eine Stärke der US-Notenbank. Im Rahmen der Dezember Sitzung wurden drei Zinserhöhungen für 2022 faktisch angekündigt, die erste wohl noch vor dem Sommer. Das Anleihekaufprogramm wird schneller als zuvor geplant verringert, bezüglich Inflation findet sich das Wort „vorübergehend“ nicht mehr in den Aussagen. Die wichtige und richtige Botschaft war: Wir sind wachsam, aber nicht panisch. Die Zinserhöhungen erscheinen daher im Markt nunmehr gepreist und sollten keinen substanziellen Einfluss mehr haben. Wenn wir nun annehmen, dass der Leitzins gegen Jahresende 2022 bei 0,75 % liegt und es wenig Logik für eine Versteilerung der Zinskurve gibt, dann wäre ein Niveau von etwa 1,70 bis 1,80 % bei den 10-jährigen US-Staatsanleihen eine plausible Erwartung; Renditen von über 2 % sehen wir nicht. Eine deutliche Dollar-Bewegung leiten wir aus den Zahlen nicht ab und würden keine deutliche Über- oder Untergewichtung empfehlen.

 

Leitplanke 3

STRATEGIE EZB: AUGEN ZU UND DURCH

Ausgangssituation und Kommunikation der EZB sind dagegen nicht so klar, jedenfalls will und kann man den Pfad der US-Notenbank nicht mitgehen. In einer bemerkenswerten Revision wurden zwar die Inflationserwartungen für die EURO-Zone für das Jahr 2022 von zuletzt 1,7 % auf nunmehr 3,2 % angehoben. Man geht aber davon aus, dass sich die Raten in den Jahren 2023 und 2024 wieder auf „unter 2 %“ zurückbilden. Mit dieser Einschätzung begründet die EZB wei-terhin eine recht offensive Geldpolitik für das kommende Jahr und lässt sich von aktuellen Teuerungsraten nicht beeindrucken. Man wird zwar das Tempo der Anleihekäufe etwas drosseln, hat sich aber in den verschiedenen Vehikeln eine hohe Flexibilität offengehalten. Ein Auge wird dabei wohl auf die im Jahresverlauf anstehende Wahl in Frankreich gerichtet sein. Zinserhöhungen wird es 2022 wohl keine geben. Der Einlagenzinssatz von minus 0,50 % sollte sich etwas zurückbilden, wird aber negativ bleiben. Die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen aus Deutschland und Österreich dürften sich leicht ins Plus bewegen, das sollte es aber gewesen sein. Im Quervergleich bringt diese Zinspolitik eine beachtliche hohe und attraktive Risikoprämie für Aktien, auch wenn der europäische Aktienmarkt zuletzt dieses Potential nur bedingt abrufen konnte.

 

Leitplanke 4

INFLATION: PEAK IM HALBJAHR – WEITER ÜBER SCHNITT

Gerade im 1. Halbjahr wird die Inflationsrate in den USA und auch in Europa jene Zahl sein, der die meiste Aufmerksamkeit zukommt, zu Recht. Die Kausalkette hat sich zuletzt verstärkt und reicht von Lieferketten, Mangel an Vorprodukten, Mangel an Arbeitskräften bis hin zu einer Energiewende, die zwar richtig ist, aber ohne steigende Kosten eben nicht umsetzbar sein wird. Die Analyse der Preissetzungsmacht eines Geschäftsmodells wird daher in der Einzeltitelselektion im Jahr 2022 von zentraler Bedeutung sein. Es ist dennoch nicht davon auszugehen, dass sich die jüngsten Treiber über das gesamte Jahr 2022 so fortsetzen, vor allem auch die Fiskalmaßnahmen in Form von Geldgeschenken wie etwa in den USA werden sich so nicht wiederholen. Nach Zahlen im vergangenen Jahrzehnt von unter 2 % wird sich der Schnitt in den kommenden Jahren wohl bei einer Zahl zwischen 2 % und 3 % einpendeln, womit die Mindestertragslatte für eine Anlagestrategie definiert – und anspruchsvoll - ist. Die Angst vor Hyperinflation ist nicht begründet, aber die EZB-Erwartung von 1,8 % im Jahr 2023 erscheint auch eher zu tief.

 

Leitplanke 5

NACHHALTIGKEIT: PROMINENTER UND PRÄZISER

Der Zug Richtung Nachhaltigkeit ist sowohl in der Wirtschaft als auch in der Geldanlage auf Schiene, er wird weiter Tempo aufnehmen und uns die kommenden Jahre begleiten. Die Präzisierung wird zunehmen, zumal die Transparenz der Produkte die Lernkurve befeuern wird. Vieles hat seine Berechtigung, es muss nur richtig eingeordnet werden. Ein Filter und Qualitäts-Check mit einem Best-in-Class-Denken auf den Ebenen Umwelt-Soziales-Governance hat mit einer reinen „Klimastrategie“ aber wenig zu tun. Diese Untergruppen des Überbegriffes „Nachhaltige Geldanlage“ werden 2022 klarer werden. Am Ende des Tages gilt es aber auch persönliche Festlegungen zu treffen. Die in der EU anstehende Diskussion über den Sinn von Atomenergie zur Reduktion der Treibhausgase wird ein Symbol für die Komplexität des Themas werden.

 

Leitplanke 6

CORONA - VON DER PANDEMIE ZUR ENDEMIE

Wir haben uns in all unseren Monatskommentaren mit Einschätzungen zur Corona-Pandemie zurückgehalten und möchten dies als Börsianer auch beibehalten. Bauen Sie Ihre Geldanlageentscheidungen nicht auf einer Corona-Strategie auf, weder Home-Office-Aktien noch Re-Opening-Strategien sind das einzig Wahre. In eine breite Strategie gehört beides. Die Chancen stehen gut, dass 2022 den Übergang von der globalen Pandemie zu einer sogenannten Endemie bringt. Eine endemische Erkrankung verschwindet nicht, sie tritt regional und zeitlich unterschiedlich auf, wird aber managebar. Bleiben werden in jedem Fall der Turbo der Digitalisierung und das Bewusstsein über die Verwundbarkeit zu stark globalisierter Lieferketten

 

Leitplanke 7

ANLEIHEN - AUF CHANCEN WARTEN UND KREATIVER MIX

Von einer positiven Performance von EURO-Staatsanleihen sollte man nicht ausgehen. Diese Asset-Klasse macht nur im Portfoliokontext Sinn, hier vor allem US-Treasuries. Inflationsanleihen sollte man halten, aber nicht mehr übergewichten; der wesentliche Teil der Outperformance zu den normalen Staatsanleihen liegt wohl hinter uns. Die Zinsvorsprünge von Unternehmensanleihen sollten stabil bleiben, sodass eine leicht positive Jahresperformance wahrscheinlich ist. Die Logik von Hochzinsanleihen ist in einem Umfeld eines Konjunkturwachstums jenseits des Potentialwachstum stimmig. Anleihen aus Emerging-Markets haben ein schwieriges Jahr hinter sich. Vieles an Zinserhöhungen und Dollarstärke scheint aber mittlerweile gepreist, auch könnte China notgedrungen im Jahresverlauf wieder in den Modus von stimulierenden Maßnahmen eintreten. Für diese Asset-Klasse gilt daher: Vorsichtig ins Jahr starten und bei Trendwechsel im Jahresverlauf beherzt agieren.

 

Leitplanke 8

AKTIEN – GEWINNWACHSTUM STATT BEWERTUNGSAUSDEHNUNG

Nachdem die stimulierenden Maßnahmen der Notenbanken definitiv den Höhepunkt überschritten haben, sollte man für 2022 keine Bewertungsausdehnung ansetzen, auch wenn die weiterhin hohen Sparvermögen der Privaten nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Nach den Extremjahren 2020 und 2021 sollte sich der Gewinntrend wieder normalisieren. Die Konsensschätzungen für die Aktien des sogenannten Weltindex liegen für 2022 aktuell bei einem Plus der Unternehmensgewinne von etwa 8 %. Wir setzen wie beschrieben keine Bewertungsausdehnung mehr an, aber auch keine sinkenden Bewertungen, da dies im Umfeld von Inflation und Anlagedruck auch keine logische Annahme wäre. Insofern bleibt das Gewinnwachstum in etwa auch unsere Performanceerwartung.

Die USA haben weiter die Führungsrolle, man muss aber ein Auge darauf haben, dass die Indexentwicklung zuletzt nur von einer Handvoll von Unternehmen aus dem Tech-Bereich getragen war, während der breite Markt teilweise korrigierte. Europa reizt aus Sicht der absoluten und der relativen Bewertung, dennoch sollte man nicht zu aggressiv vorgreifen, die Chancen werden im Jahresverlauf kommen. China schauen wir uns vorerst weiter lieber aus der Ferne an. Verzichten Sie auch auf eine aggressive Stilgewichtung auf Ebene Growth oder Value, wenngleich das aktuelle Set-Up aus Zinsen und Inflation das ValueLager bevorzugen sollte. Auch hier wird es im Jahresverlauf klarere Signale geben. Die Aussichten für Österreich als faktisch reiner Value-Markt, „abgesichert“ mit einer Dividendenrendite von ca. 3,5 % im Schnitt, bleiben gut, auf ein gutes Jahr 2021 sollte ein gutes Jahr 2022 folgen.

 

Leitplanke 9

GOLD UND ROHSTOFFE- OPTIONAL UND NICHT ZENTRAL

Angesichts des Zins- und Inflationsumfeldes ist Gold wohl eine der Asset-Klassen, die unter die Bezeichnung „Enttäuschung 2021“ fallen. „Trade what you see, and not what you believe“ – lautet so eine alte Börsenweisheit. Nichts MUSS passieren, nur weil man daran glaubt oder weil es ein Lehrbuch theoretisch so skizziert. Wir bleiben bei unserer Beimischungsempfehlung, Übergewichtung ist vorerst nicht angesagt. Auch für die Rohstoffe gilt: Optional und nicht zentral. Die Performance des Jahres 2021 wird sich so nicht wie-derholen lassen. Für die Industriemetalle dürfte der Rückenwind aber anhalten, der „Green Deal“ ist und bleibt das zent-rale Thema für Jahre.

 

Leitplanke 10

BLICK AUF DAS WESENTLICHE – UND EIN AUGE AUF GEOPOLITIK

Es ist nicht die Zeit der „heldenhaften“ Extremmeinungen. Es ist vielmehr die Zeit der pragmatischen, aber konsequenten Diversifikation, immer mit dem Blick eines Investors und Stra-tegen. Wir wissen, dass wir über kurzfristige Trends sehr wenig wissen. Diese Demut ist wesentlich, klare Aussagen über die Entwicklung des erstens Quartals sind nicht möglich. Wir haben aber hohes Vertrauen in die Qualität unserer Langfrist-annahmen und in die übergeordneten Trends auf Ebene der Notenbanken, der Zinsen, der Weltwirtschaft und des grund-sätzlichen unternehmerischen Fortschrittes. Negatives Über-raschungspotential sehen wir 2022 eher aus der Ecke der Geopolitik, mit den Stichworten Russland-Ukraine, USA-China oder China-Taiwan.

Es wird auch im Jahr 2022 wieder Tage geben, wo Sie und auch wir zweifeln. Dieses Zweifeln ist gut, weil es sicherstellt, die Strategie immer zu hinterfragen. Bewahren Sie sich aber den Blick für das Wesentliche und wenn sich keine Änderun-gen der übergeordneten Trends ergeben, dann bleiben Sie im Zweifel investiert. Diese Überzeugung tragen wir auch ins neue Jahr.

Wir wünschen Ihnen neben Gesundheit eine ruhige Hand in der Geldanlage 2022 und freuen uns, Sie in gewohnter Form mit unseren Monatskommentaren durch das Jahr zu begleiten.

 

Ihr Alois Wögerbauer

 

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